Methode und Analyse

Gestaltung ist nie neutral

Sie erzeugt Bedeutung, lenkt Aufmerksamkeit und strukturiert unsere Wahrnehmung. Ihre Wirkung entsteht nicht zufällig – sie folgt gestalterischen, kulturellen und kontextuellen Regeln.

Visuelle Systeme verstehen

Die Auseinandersetzung mit visueller Kommunikation erfordert daher mehr als gestalterische Praxis. Sie verlangt Analyse, Einordnung und methodische Reflexion

Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die analytische Betrachtung visueller Kommunikation. Dazu gehören qualitative und quantitative Methoden, mit denen Wahrnehmung, Bildwirkung und visuelle Positionierungen untersucht werden können – etwa im Vergleich zwischen eigener Kommunikation und Wettbewerbsumfeldern.

Ziel ist nicht eine binäre Bewertung im Sinne von gut oder schlecht, sondern eine nachvollziehbare Grundlage für Entscheidungen zu liefern.

Es geht dabei verstärkt um folgende Fragestellungen:

  • Wo steht eine visuelle Kommunikation?
  • Welche Assoziationen werden ausgelöst?
  • Und wo liegen mögliche Entwicklungsräume?

Diese Fragen beziehen sich auch nie nur auf einzelne Bilder, sondern auf eine Vielzahl von gestalterischen Verknüpfungen wie z.B.

  • Bildstrategien in Organisationen
  • Gestaltesrische Systeme (Farbe, Typografie, Bildwelt, Komposition)
  • Narrative Strukturen in Editorial und Web
  • Visuelle Hierarchien und Informationsarchitekturen
  • Implizite Werte und kulturelle Codierungen
  • Wirkungsannahmen und Zielgruppenbezüge

Mir geht es dabei immer um die dahinterliegenden Strukturen – nicht um Geschmack an sich.

Meine Arbeitsweise

1

Gute Lehre braucht Tiefe und Praxisbezug. Meinem Analyseansatz setzt dabei auf drei wesentliche Säulen:

Formale Analyse

2a

Komposition, Kontrast, Rhythmus, Typografie, Bildaufbau, Blickführung.

Semantische Analyse

2b

Bedeutungsebenen, Bildcodes, Symbolik, kulturelle Referenzen.

Kontextuelle Analyse

2b

Zielgruppen, institutionelle Rahmenbedingungen, mediale Umgebung, strategische Ziele.

Nachvollziehbare Wirkung

3

Diese Ebenen werden nicht isoliert betrachtet, sondern in Beziehung gesetzt. Erst dadurch wird Wirkung nachvollziehbar.

Fundierte Entscheidungen treffen

3

Gestaltung gewinnt an Qualität, wenn ihre Wirkung verstanden wird.

Eine tiefgreifende Analyse auf verschiedenen Ebenen schafft die Grundlage für verantwortungsbewusste Entscheidungen – und bildet gleichzeitig die Basis meiner angebotenen Leistungen.

Praxisrelevanz

Die unterschiedlichen Analysen sind in meinem Fall kein Selbstzweck sondern besitzen eine hohe Praxisrelevanz. Sie dienen vor allem dazu:

  • Entscheidungen begründbar zu machen,
  • Gestaltungsprozesse transparent zu strukturieren,
  • Teams ein gemeinsames Verständnis zu ermöglichen,
  • visuelle Kommunikation bewusst zu steuern und
  • Wissen und Ergebnisse vermittelbar zu machen.

Meine methodischen Werkzeuge

Dabei bediene ich mich einem breit ausgewähltem Methodenarsenal, das u.a. folgende Instrumente beinhaltet:

  • Strukturierte Besprechungen von Visueller Kommunikation,
  • Analyseleitfäden,
  • vergleichende Fallstudien,
  • die Entwicklung von Bild- und Gestaltungssystemen,
  • Reflexionsformate für verschiedene Gruppen sowie
  • eine didaktische Aufbereitung komplexer visueller Zusammenhänge und deren Umsetzung

Kontaktformular

Sie haben ein Projekt im Kopf oder möchten eine Idee besprechen?

Ich freue mich über Ihre Nachricht und melde mich zeitnah zurück.