Magazin

Ein Magazin für alle, die mit Bildern denken.

Dieses interdisziplinäre Format richtet sich an Menschen, die sich professionell mit visueller (Unternehmens-)Kommunikation befassen – strategisch, gestalterisch oder forschend. Es versammelt Perspektiven, Gedanken und Erkenntnisse rund ums Visuelle – mal theoretisch fundiert, mal alltagsnah beobachtet. Die Beiträge lassen sich nach Themen durchsuchen und bieten konkrete Anregungen für den professionellen Umgang mit Bildern und Gestaltung. Dieses Magazin versteht sich nicht als Lehrbuch, sondern als Ort zum Einordnen, Reflektieren und Weiterdenken. Ziel ist nicht die finale Antwort, sondern Orientierung, Reflexion und Diskurs.

Gestaltgesetze: Wie unser Gehirn Ordnung in Bilder bringt

Theorie

Warum erkennen wir in wenigen Millisekunden ein Gesicht in einer Wolke, eine Struktur in einem chaotischen Muster oder ein Logo aus ein paar einfachen Linien? Die Antwort liegt nicht nur im Auge, sondern vor allem im Gehirn. Die Gestaltgesetze der Wahrnehmungspsychologie beschreiben grundlegende Prinzipien, nach denen unser Wahrnehmungssystem visuelle Informationen organisiert. Für Gestaltung, Kommunikation und visuelle Strategien sind sie deshalb weit mehr als theoretische Modelle: Sie erklären, warum manche Bilder intuitiv funktionieren – und andere trotz perfekter Technik unverständlich bleiben.

[mehr erfahren]

PING THE FUTURE - Die Designentscheidungen hinter unserem speculative card deck.

Theorie Fallstudie

Wie gestaltet man ein Spiel, das Zukünfte verhandelbar macht? Dieser Beitrag zeigt, wie speculative design nicht nur Szenarien entwirft, sondern sich in Interface, Typografie und Interaktion widerspiegeln lässt. Anhand unseres Kartenspiels PING THE FUTURE - a speculative card deck erkläre ich, wie die Gestaltgesetze unserer Wahrnehmung Orientierung schaffen – aber gleichzeitig auch Offenheit ermöglichen.

[mehr erfahren]

Fotografischer Essay: Alltagsgeschichte und Nebensache - Heimkommen: Von Rückkehr und Ankunft

Fallstudie

Die nachstehende Bilderauswahl gibt einen Einblick in eine Gefühlswelt, die entsteht, wenn wir an Rückkehr und Ankunft denken: Die tiefe Sehnsucht an einen Ort zurückzukehren, der uns vertraut ist, an dem wir uns geborgen fühlen und unserer ureigenen Identität nahe sind. Der fotografische Essay geht dabei über das Offensichtliche hinaus und eröffnet durch seine essayistische Fiktion einen intimen Blick auf unsere Welt.

[mehr erfahren]

Die Kraft der Visuellen Kommunikation

Theorie Essay

Bilder sprechen sofort – aber wie und warum? Dieser Artikel zeigt, dass visuelle Kommunikation mehr ist als Gestaltung oder Dekoration. Sie strukturiert Wahrnehmung, vermittelt Bedeutung und beeinflusst, wie wir unsere soziale Realität erleben. Lernen Sie, Wirkung zu verstehen, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen und visuelle Prozesse bewusst einzusetzen.

[mehr erfahren]

Ein Magazin für alle, die in Bildern denken.

Theorie

Bilder sind überall. Sie begegnen uns in Präsentationen, auf Webseiten, in Broschüren, auf Social Media – und oft ohne dass wir bewusst registrieren, wie stark sie wirken. Sie strukturieren Informationen, erzeugen Aufmerksamkeit und prägen, wie wir Menschen, Organisationen und Inhalte wahrnehmen. Gleichzeitig bleibt ihre Wirkung häufig unsichtbar und unreflektiert: Viele Entscheidungen über Gestaltung entstehen aus Erfahrung, Geschmack oder Konvention – selten aus Klarheit. Dieses Magazin setzt genau an diesem Punkt an.

[mehr erfahren]

Mut zur Bedeutung – Visuelle Unternehmenskommunikation als strategisches Instrument

Theorie Essay

Es scheint irgendwie so, als stünden wir vor allem in einem unternehmerischen Kontext zuweilen vor dem großen Problem, dass wir immer häufiger lediglich bedeutungslose Imagevideos oder inhaltsleere Stockfotografie zu Gesicht bekommen. Eine visuelle Differenzierung und die viel beschworene eigenständige visuelle Identität lässt sich zu einem beträchtlichen Teil nicht mehr erkennen. Alles verschwimmt, wirkt austauschbar und belanglos. Doch woran mag das liegen? Ein Plädoyer für mehr Mut!

[mehr erfahren]

Wie beeinflusst Bilderarmut die Wahrnehmung eines Ereignisses? Ein Kommentar zur Naturkatastrophe auf Tonga.

Theorie Kommentar

Die im Fall des Vulkansausbruchs in Tonga erkennbare Bildarmut avancierte zu einem ästhetischen Versprechen: zu einem Bild, das uns in Zukunft noch gezeigt werden muss. Dieses “Erwartungsvakuum” könnte - vor allem bei zunehmender zeitlicher Diskrepanz zwischen Bild und Ereignis - die Katastrophe aus dem medialen Beobachtungsfokus kippen lassen und lediglich zu einer Meldung "unter vielen" dekradieren. In Anabtracht der immensen humanitären Folgen ist das ein überhaus tragischer Ausblick.

[mehr erfahren]

Kontaktformular

Sie haben ein Projekt im Kopf oder möchten eine Idee besprechen?

Ich freue mich über Ihre Nachricht und melde mich zeitnah zurück.