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Tag: Wahrnehmung

Gestaltgesetze: Wie unser Gehirn Ordnung in Bilder bringt

Theorie

Warum erkennen wir in wenigen Millisekunden ein Gesicht in einer Wolke, eine Struktur in einem chaotischen Muster oder ein Logo aus ein paar einfachen Linien? Die Antwort liegt nicht nur im Auge, sondern vor allem im Gehirn. Die Gestaltgesetze der Wahrnehmungspsychologie beschreiben grundlegende Prinzipien, nach denen unser Wahrnehmungssystem visuelle Informationen organisiert. Für Gestaltung, Kommunikation und visuelle Strategien sind sie deshalb weit mehr als theoretische Modelle: Sie erklären, warum manche Bilder intuitiv funktionieren – und andere trotz perfekter Technik unverständlich bleiben.

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PING THE FUTURE - Die Designentscheidungen hinter unserem speculative card deck.

Theorie Fallstudie

Wie gestaltet man ein Spiel, das Zukünfte verhandelbar macht? Dieser Beitrag zeigt, wie speculative design nicht nur Szenarien entwirft, sondern sich in Interface, Typografie und Interaktion widerspiegeln lässt. Anhand unseres Kartenspiels PING THE FUTURE - a speculative card deck erkläre ich, wie die Gestaltgesetze unserer Wahrnehmung Orientierung schaffen – aber gleichzeitig auch Offenheit ermöglichen.

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Wie beeinflusst Bilderarmut die Wahrnehmung eines Ereignisses? Ein Kommentar zur Naturkatastrophe auf Tonga.

Theorie Kommentar

Die im Fall des Vulkansausbruchs in Tonga erkennbare Bildarmut avancierte zu einem ästhetischen Versprechen: zu einem Bild, das uns in Zukunft noch gezeigt werden muss. Dieses “Erwartungsvakuum” könnte - vor allem bei zunehmender zeitlicher Diskrepanz zwischen Bild und Ereignis - die Katastrophe aus dem medialen Beobachtungsfokus kippen lassen und lediglich zu einer Meldung "unter vielen" dekradieren. In Anabtracht der immensen humanitären Folgen ist das ein überhaus tragischer Ausblick.

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